Gelungener Start für das jugend.kunst.mobil 

Sommerferienprogramm im Landkreis kreativ gestaltet

Alles in allem 120 Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 14 Jahren haben in 12 verschiedenen Dörfern des Landkreises die Angebote der Jugendkunstschule genutzt, um in den Sommerferien ihren ganz persönlichen Zugang zu einer kreativen Freizeitbeschäftigung zu finden. Auf Einladung der Ortsbürgermeister_innen hatten Kursleiterinnen und Mitwirkende der Jugendkunstschule des Landkreises die Möglichkeit genutzt, mit dem zu Ferienbeginn erstmals zur Verfügung stehenden jugend.kunst.mobil ein kreatives Angebot mitten ins Dorf zu bringen. Nicht zuletzt hatte der bis dahin entwickelte Corona-Hygieneplan ein entsprechendes Angebot unter Berücksichtigung der besonderen Pandemie-Bedingungen ermöglicht.

Mit dem Thema „Natur als Kunstraum“ bot Yasmina Sommer wechselweise unterstützt von Heide Hauch, Heidrun Fetzer-Wichter oder Jule Bleich eine kreative Brücke zwischen natürlichen Materialien und individuellen Gestaltungsideen an. Das herrliche Sommerwetter bot beste Voraussetzungen in Hottenbach, Hoppstädten-Weiersbach, Rückweiler, Schwollen und Ellweiler.

Jutta Augenstein war zusammen mit Heide Hauch mit dem Thema „Was kreucht und fleucht?“ zu Gast in Wickenrodt und in Sienhachenbach. Mitten im Dorf entstand so für jeweils einen Tag eine kleine Insel der Kreativität.

In Rimsberg bot Jasmin Stieh unterstützt von Laura BlumenstockSommerkunst“ für die kreativen jungen Menschen an. Das Gemeindehaus bot dazu den idealen Treffpunkt.

Vanessa Zöller war zusammen mit Katrin Schwarze zum Thema „Freiluft-Aquarell“ in Mackenrodt und mit Heidrun Fetzer-Wichter in Sulzbach, wo „Schmuck aus Naturmaterialien“ entstand. Die Natur in und um das jeweilige Dorf bot dabei viel Gelegenheit, einen neuen Blick auf die Umgebung und deren kreativ einsetzbaren Elemente zu gewinnen.

Zum Abschluss der Angebots-Serie mit dem jugend.kunst.mobil bot Gina Müller unterstützt von Heide Hauch sowohl in Bruchweiler als auch in Herborn einen Workshop „Upcycle-Schmuck“ an. Aus fast schon Weggeworfenem entstand dabei in den Händen der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen faszinierend Neues.

Etwa vierzig Ortsbürgermeister_innen im Kreisgebiet waren an einem kurzfristigen Einsatz des jugend.kunst.mobils interessiert – aus Kapazitäts- und Zeitgründen war zunächst allerdings nur ein Einsatz in zwölf Ortsgemeinden während der Sommerferien machbar. Die breit gestreute regionale Verteilung der Angebote machte jedoch auch für viele Kinder und Jugendliche der Nachbargemeinden eine Teilnahme ohne besonderen Aufwand möglich. Die gesammelten Erfahrungen aus dieser Startphase werden nun in die Organisation der künftigen Angebote eingearbeitet. Bei entsprechender Einladung durch die Ortsgemeinden werden auch außerhalb der Schulferien passende Angebote mitten im Dorf an Wochenenden und Nachmittagen mit dem jugend.kunst.mobil stattfinden. 

Damit eine Teilnahme auch wirklich für alle junge Menschen im Nationalparklandkreis ohne finanzielle Belastungen möglich wird, sucht der Förderverein der Jugendkunstschule im Nationalparklandkreis Birkenfeld e.V. ständig weitere Fördermitglieder, Spender und Sponsoren. Jeder Euro hilft unmittelbar, die Zukunft der jungen Menschen in unserer Region ein Stück weit lebendiger und glücklicher zu machen. Alle Infos für interessierte Unterstützer und Menschen, die sich persönlich einbringen möchten, stehen im Internet unter www.jukubir.com bereit.

Autor: gcull

Ich fotografiere gerne, vor allem Muster und Strukturen aus meiner alltäglichen Umgebung. Dabei entdecke ich oft Ungewöhnliches oder besondere Formen und Farben im eher Kleinen und ansonsten Unauffälligen.