Halbzeit bei „Kunst – mein Ding?!„

Mit einem Video grüßen die Teilnehmer der ersten Ferienwoche aus Rhaunen

Die Ferienfreizeit in Kooperation der Jugendkunstschule, des Fördervereins und der Jugendpflege der Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen wurde durch die bundesweite Aktion „Kultur macht stark“ ermöglicht. Die finanziellen Mittel kamen vom Paritätischen Bildungswerk Bundesverband aus dessen Förderprogramm „JEP – jung, engagiert, phantasiebegabt“.

Die zweite Ferienwoche findet in Kempfeld statt und ist mit 24 Teilnehmern im Alter zwischen 10 und 16 Jahren ebenfalls ausgebucht.

Schönes aus Glas – Tiffany-Technik für Kinder ab 8

Wieder einmal bietet Diana Botha für Kinder ab 8 Jahren den beliebten Glaskunst-Workshop an, diesmal im Dorfgemeinschaftshaus in Bergen bei Kirn.

Von Freitag, 23. Oktober bis Sonntag, 25. Oktober 2020 täglich von 14 bis 17 Uhr können bis zu 10 Kinder und Jugendliche an diesem Angebot der Jugendkunstschule für einen Teilnahmebeitrag von 15 Euro teilnehmen, Anmeldeschluss ist der 18. Oktober.

Anmeldungen unter Berücksichtigung der aktuellen CORONA-Regelungen nimmt Desiree Göttmann per Mail unter d.goettmann@landkreis-birkenfeld.de oder telefonisch unter 06782-15 237 entgegen.

Jugendliche gestalten OIE-Trafostation

Nur selten erfährt man mehr über sich selbst, als beim intensiven Blick auf seine Mitmenschen. Gerade in der Stadt bieten sich dazu jede Menge Gelegenheiten und nicht zuletzt in Bahnhofsnähe ergeben sich für den aufmerksamen Betrachter in der Regel vielfältige Anblicke und Eindrücke quer durch alle Bevölkerungsschichten und Altersgruppen. Diese Situation greift das in Regie der Jugendkunstschule im Nationalparklandkreis Birkenfeld entstandene Kunstwerk an der OIE-Trafostation Bahnhofstraße auf. Jugendliche Teilnehmer des Offenen Treffs der Jugendkunstschule haben in gemeinsamer Arbeit mit ihren Kursleitern im Rahmen einer Sponsoringvereinbarung mit der OIE die Außenflächen des dortigen technischen Gebäudes mit einem großflächigen Motiv nach eigenen Vorstellungen künstlerisch umgestaltet.

Gruppen-Foto aller Beteiligten vor dem Kunstwerk … (v.l.n.r. Derya, Lilly, Roland Palm, Victor Roubanov, Felix, Lisa und Sebastian)

Entstanden ist dabei ein vielschichtiger und mannigfaltiger Blick auf unsere Mitmenschen in urbaner Umgebung. Wer sich die Zeit nimmt, das entstandene Kunstwerk näher in Augenschein zu nehmen, wird so manche Situation wiedererkennen: seien es Menschen, die wie bunte Tupfer aus ihrer Umgebung hervorstechen, oder andere, die unauffällig wie eine graue Maus fast mit dem Hintergrund verschmelzen. Gegensätze treffen auf engstem Raum aufeinander. Viele Wege kreuzen sich eher zufällig, manche treten zueinander in Beziehung, etliche nehmen gar keine Notiz voneinander. Das Motiv unterstreicht sowohl Unterschiede, als auch Gemeinsamkeiten und bietet einen zeitgenössischen Blick auf den Alltag in der Stadt und die dort lebenden Menschen. Dabei kommen die jugendliche Wahrnehmung einer sich abzeichnenden Zukunft und die enormen Anstrengungen, die wir alle im Zusammenhang mit dem Klimawandel aufbringen müssen, um uns diesen Planeten als unsere Lebensgrundlage zu sichern, bei ausgewählten Motiven des Gesamtwerks zum Vorschein. Oft zweifeln die Jugendlichen an den mitunter schwer nachvollziehbaren Handlungen der Erwachsenen und auch diese düstere Sichtweise auf all das wird in dem Gemälde sichtbar. Dennoch bleibt inmitten des Bildes der Raum für Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft auf dieser Erde.

Die Arbeiten am Kunstwerk starteten witterungsbedingt im Frühjahr 2020. Aufgrund der Verhaltensregeln bezüglich der Corona-Pandemie konnte dieses Angebot der Jugendkunstschule nur relativ wenigen Jugendlichen zugänglich gemacht werden. So waren Derya, Felix, Lilly, Lisa und Sebastian über etliche Samstag-Nachmittage gemeinsam mit Martin Lehmann, dem kunstpädagogischen Leiter der Jugendkunstschule, Victor Roubanov und Roland Palm (beide Kursleiter der Jugendkunstschule) in öfter wechselnder Besetzung an der Verwirklichung der Gestaltungsidee beteiligt. Die jugendlichen Teilnehmer haben dabei vielfältige Erfahrungen mit unterschiedlichen Techniken, Arbeits- und Hilfsmitteln und natürlich auch unterschiedlichen künstlerischen Ansätzen machen können. Besonders spannend war natürlich das Arbeiten in der Öffentlichkeit, sozusagen auf „offener Bühne“. Dass ein gutes Kunstwerk weitaus mehr, als reine Dekoration darstellt, war schnell an den Reaktionen der interessierten Öffentlichkeit erkennbar. Neben sehr viel Ermunterung und Lob von Passanten im Vorbeigehen und Freunden in den sozialen Medien, gab es auch kritisches Hinterfragen der sich abzeichnenden Motive auch in Zeitungsartikeln und Leserbriefen. Dass die Öffentlichkeit so klar erkennbar auf das Werk und die beteiligten Kunstschaffenden reagiert, ist von allen Teilnehmern als Anerkennung und Würdigung der geleisteten künstlerischen Arbeit zu verstehen und sollte Mut machen, den eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen.

An der Wand zu malen war etwas Neues für mich. Eine Herausforderung, die aber doch Spaß machte. Für das nächste Mal habe ich schon eine Idee.

Derya

Ich bin glücklich mit der Zusammenarbeit, die stattgefunden hat und hoffe, dass wir irgendwann noch einmal so etwas gestalten dürfen! Denn ich werde mich jetzt immer ein bisschen freuen, wenn ich am Bahnhof bin und unser gemeinsames Werk sehe. Idar-Oberstein ist jetzt ein bisschen bunter.

Lilly

Manche sagten mir sie fühlen sich unwohl, wenn sie das Bild ansehen, also ich fühle mich unwohl wenn ich die Nachrichten sehe. Natürlich könnte man eine solche Art von Kunst auch in einer Galerie ausstellen, um niemandem auf die Füße zu treten. Dann sollten wir aber auch die Rassismus-Debatte in einer geschlossenen Whatsapp-Gruppe diskutieren und Klimademos in verlassenen Parkhäusern veranstalten.

Felix

Im Groben hätte ich aber gesagt, dass es die Zustände am Bahnhof und Idar-Oberstein kritisiert, dabei aber auch einen Hoffnungsschimmer in den zahllosen Gesichtern der Masse sät.

Sebastian

Ich war gespannt auf das Zusammenspiel der einzelnen Akteure, die erstmals an einem gemeinsamen Bild arbeiteten und jeder Kompromisse eingehen musste, um den anderen Raum für die eigene Vorstellung der Farb- und Formgebung zu lassen. Entstanden ist ein spannendes Bild mit vielen Aspekten in einem tollen Farbspektrum und jeder Akteur hat seine individuellen Spuren hinterlassen. Es war sehr interessant, die Entwicklung von der Idee über erste Skizzen bis hin zur Fertigstellung zu begleiten und teilweise auch aktiv mitzugestalten. Die Jugendlichen selbst haben sich das erarbeitet und diese große verschmutzte weiße Fläche nach und nach in ein sehenswertes Wandgemälde verwandelt und ihre eigenen Grenzen immer wieder erweitert und ein zunehmendes Selbstvertrauen entwickelt, das wesentlich Wertvolle an diesem Wandbild. Daran erkennt man, wie sinnvoll Jugendarbeit ist. Ich freue mich schon auf das nächste Projekt.

Martin Lehmann

Freie Plätze für „KUNST – mein Ding?!“ in Rhaunen

Für die Kreativwoche unter dem Titel „KUNST – mein Ding?!“ sind in der ersten Herbstferienwoche in Rhaunen vom 12. bis 16. Oktober noch Plätze frei. Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren können kostenlos am Ferienangebot teilnehmen.

Eine Anmeldung ist formlos per Mail an d.goettmann@landkreis-birkenfeld.de oder per Post an Jugendkunstschule, Frau Desiree Göttmann, Schneewiesenstraße 25, 55765 Birkenfeld möglich oder auch einfach per Telefon unter 06782-15 237.

Anmeldewünsche werden bis 1. Oktober 2020 entgegengenommen. Es steht nur eine begrenzte Anzahl Plätze zur Verfügung. Eine Teilnahme ist nur nach bestätigter Anmeldung möglich.

KUNST – mein Ding?!

Speziell für junge Menschen zwischen 10 und 16 Jahren wurde ein besonderes Kreativangebot für die kommenden Herbstferien entwickelt. In Zusammenarbeit der Jugendkunstschule der Kreisverwaltung Birkenfeld, der Jugendpflege der Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen und des Fördervereins der Jugendkunstschule wurde ein für die jugendlichen Teilnehmer völlig kostenfreies Ferienangebot auf die Beine gestellt, für welches ab jetzt Teilnahmeanmeldungen möglich sind.


Das Herbstferien-Angebot findet als Workshop-Woche jeweils von montags bis freitags an zwei verschiedenen Terminen und Orten statt:
Ferienwoche 1, vom 12. bis 16. Oktober 2020, täglich von 8.00 bis 16.30 Uhr, in den Räumen der IGS Herrstein-Rhaunen, Am Sonnenschlicher 5, 55624 Rhaunen.
Ferienwoche 2, vom 19. bis 23. Oktober 2020, täglich von 8.00 bis 16.30 Uhr, in den Räumen der Grundschule Wildenburg, Wildenburger Straße 11, 55758 Kempfeld.


Für Getränke und tägliche Verpflegung in Form eines Lunchpakets ist während der Workshopwoche gesorgt. Die Teilnahme ist völlig kostenfrei. An- und Abfahrt erfolgen in eigener Regie.


Eine Anmeldung ist formlos per Mail an d.goettmann@landkreis-birkenfeld.de oder per Post an Jugendkunstschule, Frau Desiree Göttmann, Schneewiesenstraße 25, 55765 Birkenfeld möglich oder auch einfach per Telefon unter 06782-15 237. Anmeldewünsche werden bis 1. Oktober 2020 entgegengenommen. Es steht nur eine begrenzte Anzahl Plätze zur Verfügung. Eine Teilnahme ist nur nach bestätigter Anmeldung möglich.


Finanziell getragen wird dieses Angebot über das Förderprogramm „JEP – jung, engagiert, phantasiebegabt“ des Paritätischen Bildungswerks Bundesverband e.V., der wiederum Programmpartner des Bundesprogramms „Kultur macht stark!“ ist. Nach „Steine.Machen.Schmuck“ (2018/19) ist dies bereits das zweite, voll geförderte Angebot, welches der Förderverein der Jugendkunstschule als Antragsteller im Rahmen einer Kooperation von drei Partnern in unserer Region realisiert hat. Gerade in unserem eher dünn besiedelten und in vielen Bereichen nach wie vor recht strukturschwachen Nationalparklandkreis greift das durch diese Förderung ermöglichte kulturelle Angebot für junge Menschen ein für deren persönliche Entwicklung sehr bedeutendes Bedürfnis nach kultureller, kunstschaffender Betätigung auf und ergänzt so wirksam die oft sport- und körperorientierten üblichen Freizeitangebote.

Gelungener Start für das jugend.kunst.mobil 

Sommerferienprogramm im Landkreis kreativ gestaltet

Alles in allem 120 Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 14 Jahren haben in 12 verschiedenen Dörfern des Landkreises die Angebote der Jugendkunstschule genutzt, um in den Sommerferien ihren ganz persönlichen Zugang zu einer kreativen Freizeitbeschäftigung zu finden. Auf Einladung der Ortsbürgermeister_innen hatten Kursleiterinnen und Mitwirkende der Jugendkunstschule des Landkreises die Möglichkeit genutzt, mit dem zu Ferienbeginn erstmals zur Verfügung stehenden jugend.kunst.mobil ein kreatives Angebot mitten ins Dorf zu bringen. Nicht zuletzt hatte der bis dahin entwickelte Corona-Hygieneplan ein entsprechendes Angebot unter Berücksichtigung der besonderen Pandemie-Bedingungen ermöglicht.

Mit dem Thema „Natur als Kunstraum“ bot Yasmina Sommer wechselweise unterstützt von Heide Hauch, Heidrun Fetzer-Wichter oder Jule Bleich eine kreative Brücke zwischen natürlichen Materialien und individuellen Gestaltungsideen an. Das herrliche Sommerwetter bot beste Voraussetzungen in Hottenbach, Hoppstädten-Weiersbach, Rückweiler, Schwollen und Ellweiler.

Jutta Augenstein war zusammen mit Heide Hauch mit dem Thema „Was kreucht und fleucht?“ zu Gast in Wickenrodt und in Sienhachenbach. Mitten im Dorf entstand so für jeweils einen Tag eine kleine Insel der Kreativität.

In Rimsberg bot Jasmin Stieh unterstützt von Laura BlumenstockSommerkunst“ für die kreativen jungen Menschen an. Das Gemeindehaus bot dazu den idealen Treffpunkt.

Vanessa Zöller war zusammen mit Katrin Schwarze zum Thema „Freiluft-Aquarell“ in Mackenrodt und mit Heidrun Fetzer-Wichter in Sulzbach, wo „Schmuck aus Naturmaterialien“ entstand. Die Natur in und um das jeweilige Dorf bot dabei viel Gelegenheit, einen neuen Blick auf die Umgebung und deren kreativ einsetzbaren Elemente zu gewinnen.

Zum Abschluss der Angebots-Serie mit dem jugend.kunst.mobil bot Gina Müller unterstützt von Heide Hauch sowohl in Bruchweiler als auch in Herborn einen Workshop „Upcycle-Schmuck“ an. Aus fast schon Weggeworfenem entstand dabei in den Händen der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen faszinierend Neues.

Etwa vierzig Ortsbürgermeister_innen im Kreisgebiet waren an einem kurzfristigen Einsatz des jugend.kunst.mobils interessiert – aus Kapazitäts- und Zeitgründen war zunächst allerdings nur ein Einsatz in zwölf Ortsgemeinden während der Sommerferien machbar. Die breit gestreute regionale Verteilung der Angebote machte jedoch auch für viele Kinder und Jugendliche der Nachbargemeinden eine Teilnahme ohne besonderen Aufwand möglich. Die gesammelten Erfahrungen aus dieser Startphase werden nun in die Organisation der künftigen Angebote eingearbeitet. Bei entsprechender Einladung durch die Ortsgemeinden werden auch außerhalb der Schulferien passende Angebote mitten im Dorf an Wochenenden und Nachmittagen mit dem jugend.kunst.mobil stattfinden. 

Damit eine Teilnahme auch wirklich für alle junge Menschen im Nationalparklandkreis ohne finanzielle Belastungen möglich wird, sucht der Förderverein der Jugendkunstschule im Nationalparklandkreis Birkenfeld e.V. ständig weitere Fördermitglieder, Spender und Sponsoren. Jeder Euro hilft unmittelbar, die Zukunft der jungen Menschen in unserer Region ein Stück weit lebendiger und glücklicher zu machen. Alle Infos für interessierte Unterstützer und Menschen, die sich persönlich einbringen möchten, stehen im Internet unter www.jukubir.com bereit.

Vorstand des Fördervereins wiedergewählt

Unterstützung für Arbeit der Jugendkunstschule im Nationalparklandkreis Birkenfeld weiterhin gesichert

Die Mitgliederversammlung 2020 des Fördervereins der Jugendkunstschule im Nationalparklandkreis Birkenfeld fand Corona-bedingt erst Ende Juni statt. Im Sitzungssaal der Kreisverwaltung konnte der 1. Vorsitzende, Landrat Dr. Matthias Schneider, denn auch nur einen überschaubaren Teil der rund 60 Fördermitglieder in Corona-gerechter Sitzordnung begrüßen. Auf der Tagesordnung standen neben dem Bericht über die Aktivitäten im Jahr 2019 auch die Neuwahlen des Vorstands und der Rechnungsprüfer sowie eine Information der Versammlungsteilnehmer durch die Jugendkunstschulleitung.

Für den Vorstand gab der 2. Vorsitzende, Gerhard Cullmann, den Aktivitätenbericht für das Jahr 2019 ab. Im Mittelpunkt standen dabei die Abwicklung und Umsetzung der in 2018 generierten Förderzusagen aus dem Bundesprogramm „Kultur macht stark!“ in Verbindung mit dem Programm „J.E.P. – jung, engagiert, phantasiebegabt“ des Paritätischen Bildungswerks Bundesverband, aus einer Förderzusage der Bürkle-Stiftung in Kirn und aus weiteren Sponsoring- und Spendenbeiträgen regionaler Förderer. Damit wurden vor allem die Aktivitäten der Jugendkunstschule im Angebot „Steine.Machen.Schmuck“, im Offenen Kreativtreff des Fördervereins in der Wilhelmstraße in Oberstein und natürlich die weiteren Aktivitäten im gesamten Nationalparklandkreis ermöglicht und ausgebaut. In 2019 konnten weitere Mitglieder für den Förderverein gewonnen werden, gewiss auch durch den mittlerweile etablierten Jungend-Kunstschul-Stammtisch in den Räumen des Fördervereins in der Wilhelmstraße. Der Kassenbericht zeigte den Versammlungsteilnehmern die Einnahmen und Ausgaben des Jahres 2019 nach verschiedenen Bereichen auf. Der Bericht der Kassenprüfer lag vor und beinhaltete die Empfehlung, dem Vorstand für das Jahr 2019 Entlastung zu erteilen.

Im Anschluss an Bericht und Entlastung erfolgte dann die Neuwahl des Vorstands. Alle Mitglieder stellten sich erneut zur Wahl und wurden von der Versammlung einstimmig für erneut 3 Jahre in ihr jeweiliges Amt gewählt. Neben den bereits erwähnten beiden Vorsitzenden sind dies Verena Maria Buschbaum als Kassiererin und Christine Enders als Schriftführerin. Zum Rechnungsprüfer wurden Jürgen Heyer und Michel Buschbaum gewählt.

Die Information durch die Leitung der Jugendkunstschule – Desiree Göttmann als sozialpädagogische und Martin Lehmann als kunstpädagogische Leitung – begann mit einem Blick auf die Entwicklung des Angebots. In den drei Bereichen Kurse und Workshops, Kooperation mit Schulen und Offene Treffs waren im Jahr 2019 insgesamt 25 Kursleiter_innen und 5 Mitwirkende im Einsatz. In 433 Terminen wurden 810 Kursstunden durchgeführt. Etwa 420 Teilnehmer_innen erlebten insgesamt 8.760 kreative Stunden. Angebote wurden an allen Wochentagen gemacht und in Anspruch genommen, lediglich vier Angebote kamen mangels ausreichender Anmeldezahlen nicht zu Stande. Erstmals angebotene Eltern-Kind-Kurse wurden sehr gut angenommen.

Beim Blick auf das laufende Jahr 2020 sorgten im ersten Halbjahr vor allem die Auswirkungen der Corona-Pandemie – keine Angebote mehr erlaubt ab Mitte März – für einschneidende Auswirkungen auf die laufenden Ausbaupläne. Zusammen mit dem Förderverein konnte diese Zeit jedoch genutzt werden, um Fördermöglichkeiten für das zweite Halbjahr 2020 zu generieren und mit der Bereitstellung des „jugend.kunst,mobils“ die Möglichkeiten einer flächendeckenden Präsenz im Nationalparklandkreis spürbar auszuweiten. Nachdem mittlerweile ein Jugendkunstschulbetrieb mit entsprechenden Auflagen wieder möglich ist, wird derzeit mit Elan an einem kurzfristig realisierbaren Sommerferien-Angebot, einem nachhaltigen Einsatzplan für das jugend.kunst.mobil in der Region und einem angepassten Angebot für alle bisherigen Standorte in Birkenfeld, Baumholder und Idar-Oberstein gearbeitet.

JukuBIR im Radio

Am letzten Dienstag, den 22.07.2020, hat unser kunstpädagogischer Leiter Martin Lehmann unsere Jugendkunstschule, den Förderverein und ganz aktuell das jugend.kunst.mobil beim Business-Frühstück von Antenne Bad Kreuznach/Idar-Oberstein vorgestellt. Ein lebendiges Interview mit hoffentlich guter Reichweite. Wer die Sendung verpasst haben sollte, hier der Link zur Mediathek

https://www.antenne-kh.de/2020/07/22/das-businessfr%C3%BChst%C3%BCck-vom-22-07-2020/

Schönes aus Glas

In unserem Sommerferien-Workshop können Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren einen Einblick in die Glaskunst gewinnen. Nach eigenen Vorlagen gestalten die Teilnehmer_innen unter Anleitung von Kursleiterin Diana Botha schöne Dinge aus Glas in Tiffanytechnik. Das Erlernen des Glasschneidens sowie das Einfassen in Kupferfolie und das Löten werden Bestandteil des Kurses sein.

Die Workshopserie findet im Gemeinschaftshaus in Griebelschied in der Zeit vom 12. August bis 14. August jeweils von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr statt. Es können maximal 10 Kinder bzw. Jugendliche ab 8 Jahren daran teilnehmen. Der Teilnahmebeitrag liegt bei 15 Euro. Es gelten Corona-bedingt besondere Hygiene- und Abstandsregeln; eine vorherige Anmeldung ist zwingend erforderlich. Anmeldeschluss ist der 31. Juli 2020.

Kreative Sommerferien – mitten im Dorf

Der Sommer-Tourplan für das jugend.kunst.mobil der Jugendkunstschule im Nationalparklandkreis Birkenfeld steht. Mehr als 20 Ortsbürgermeister haben ihr Interesse an einem Kreativangebot im eigenen Dorfmittelpunkt signalisiert und dafür Gemeinschaftshaus, Freizeitgelände oder Sportplatz zur Verfügung gestellt.

Zum Auftakt finden sechs unterschiedliche Angebote an 21 Vor- bzw. Nachmittagen in zwölf Ortsgemeinden während der Sommerferien statt. Die Gruppen für Kinder ab 6, 7 oder 8 Jahren umfassen dabei mindestens 4 und höchstens 10 Teilnehmer. Insgesamt können also bis zu 210 Kinder und Jugendliche an den Kreativangeboten der Jugendkunstschule teilnehmen. Die jeweils vierstündige Kursteilnahme kostet lediglich 5 Euro, damit wird so gut wie jeder Familie eine Teilnahme ermöglicht.

Vor Ort werden jeweils zwei Honorarkräfte der Jugendkunstschule die Teilnehmer anleiten und betreuen. Das jugend.kunst.mobil des Fördervereins macht es möglich, in jeder Ortsgemeinde die für das jeweilige Angebot passenden Werkzeuge, Hilfsmittel und Verbrauchsmaterialien zur Hand zu haben. Damit können auch unter Berücksichtigung Corona-bedingter Hygiene- und Abstandsregeln Kreativangebote mit Spaß und Freude für alle Teilnehmer gestaltet werden.

Weitere Infos zu den Angeboten und zur Anmeldung unter http://www.jukubir.com